Gesellschaft für Wirtschaft und Ethik

Helmut Zenz: „Wahrheit“ und „Gewissen“ in der „offenen Gesellschaft“

Auszug aus: Journals and Ethics (2013)/2

Angesichts der Bedrohungen der „Offenen Gesellschaft“ durch den Intuitionismus, den Rela-tivismus und den dogmatischen Absolutismus kommt der Verhältnisbestimmung von „Wahrheit“ und „Gewissen“ große Bedeutung zu. Gemäß Poppers „Logik der Forschung“ gibt es zwar keine Gewissheit, wohl aber kann mit Hilfe des Fallibilismus nach „objektiver Wahrheit“ gestrebt werden. Diese Idee der Existenz einer „objektiven Wahrheit“ und der Möglichkeit einer Annäherung an sie überträgt Popper mittels Analogie auf die Lebensbereiche Politik, Ethik und Religion. Als Maßstab der Falsifikation führt er „die Inhumanität“ und als Entscheidungsinstanz „das Gewissen“ ein. Im Sinne einer „Logik der Gewissenserforschung“ mahnt er, das Kreuz der Menschlichkeit, der Vernunft und der Verantwortlichkeit zu tragen.

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Die Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftswissenschaften und Ethik ist ein eingetragener Verein zur Förderung von Forschung und Lehre in den Wirtschafts- wissenschaften auf der Grundlage einer Ethik, die auf dem biblischen Welt- und Menschenbild beruht.

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